Beschäftigung eines Nicht-UK-Staatsangehörigen: Eine UK-Sponsor-Lizenz – Antworten auf wichtige Fragen
Großbritannien erlebt derzeit ein ungewöhnliches Wirtschaftsklima. Auf der einen Seite sehen wir uns einer möglichen Rezession gegenüber, auf der anderen Seite führt der Rückgang an qualifizierten/qualifizierten Arbeitskräften dazu, dass Arbeitgeber ins Ausland schauen. Dieser Artikel hofft, einige der Mythen über das Sponsoring von Nicht-UK-Bürgern zu zerstreuen.
Woran muss ich denken, wenn ich einen Nicht-UK-Bürger beschäftige?
Erstens, wo ist Ihr zukünftiger Mitarbeiter? Wenn sie im Vereinigten Königreich sind, wie geht es ihnen im Vereinigten Königreich?
Es gibt eine Reihe von Einwanderungskategorien, bei denen ein Nicht-UK-Bürger für Sie im Vereinigten Königreich arbeiten kann, ohne dass Sie ihn sponsern müssen. Zum Beispiel:
- Inhaber von Ancestry-Visa
- Inhaber eines abhängigen Status: Wenn sich ihr Partner im Vereinigten Königreich unter einer der Arbeitskategorien befindet
- Inhaber von Ehegattenvisa
Wenn keiner der oben genannten Punkte zutrifft, dann können Sie als britisches Handelsunternehmen einen nicht-britischen Staatsangehörigen sponsern, wenn Sie eine Sponsorenlizenz erhalten/besitzen.
Ist es sehr teuer, einen Arbeiter zu sponsern?
Die Gesamtkosten für das Sponsern eines Mitarbeiters außerhalb des Vereinigten Königreichs hängen von Folgendem ab:
- Ob Sie als kleines/mittleres oder großes Unternehmen gelten
- Die Dauer der Erlaubnis: weniger oder mehr als 3 Jahre
- Der Jobtyp: Gilt er als Mangelberuf oder ist es ein Promotionsberuf?
- Wie alt ist Ihr Kandidat?
Zweitens müssen Sie sich überlegen, was Sie als Arbeitgeber bezahlen müssen und was der Arbeitnehmer bezahlt. Etwaige unmittelbare Kosten; für die Vergabe des Förderzertifikats, der Zertifikatsgebühr und der Immigration Skills Charge, obliegt dem Arbeitgeber. Die anderen Kosten; Einwanderungs-Gesundheitszuschlag, vorrangige Bearbeitung und Visagebühren liegen in der Verantwortung des Arbeitnehmers und werden, wenn sie vom Arbeitgeber gezahlt werden, als „Sachleistung“ betrachtet.
Ist es schwierig, eine Sponsorenlizenz zu erhalten?
Die Hauptschwierigkeit bei der Beantragung einer Sponsorenlizenz besteht darin, dass Sie bei Ablehnung eines Antrags 6 Monate lang keinen erneuten Antrag stellen können.
Die Regeln darüber, welche Unternehmen einen Antrag stellen können, welche Nachweise eingereicht werden müssen und ob für jedes verbundene Unternehmen im Vereinigten Königreich eine Lizenz erforderlich ist, ist eine Herausforderung. Obwohl Informationen auf dem Portal der britischen Regierung verfügbar sind, ist nicht immer klar, welche Abschnitte gelten.
Ich habe gehört, dass das Verfahren für den Arbeitgeber kompliziert und belastend ist
Das hängt davon ab, ob Sie bereits ein konformes Unternehmen führen. Entgegen der landläufigen Meinung ergänzen die Lizenzverpflichtungen für Sponsoren die Einhaltung der Vorschriften für Arbeitsrecht, Steuern sowie Gesundheit und Sicherheit zusammen mit anderen Bereichen des britischen Rechts. Es ist nur kompliziert/aufwändig, wenn Sie nicht bereits über eine effektive Compliance-Infrastruktur verfügen.
Weitere Informationen
Wenn Sie Fragen haben und/oder eine maßgeschneiderte Beratung zu Einwanderungsangelegenheiten im Vereinigten Königreich wünschen, wenden Sie sich bitte an uns unter: beratung.uk@dixcart.com, oder an Ihren gewohnten Dixcart-Kontakt.


