Malta Fintech Version 2021 und Entwicklung im Ansatz zur künstlichen Intelligenz
Hintergrund
Malta hat sich als innovative Insel etabliert.
Für Glücksspiel- und Blockchain-/Krypto-Unternehmen wurden erfolgreich praktikable Regelungen eingeführt, und Malta bereitet sich nun auf die nächste Generation der Entwicklung im Finanzdienstleistungssektor vor. Zu den neuen Initiativen gehören Maltas „FinTech Vision 2021“ und das „Artificial Intelligence Project“.
FinTech-Vision 2021
Die Malta Financial Services Authority (MFSA) hat ihre strategische Vision und ihre Werte für die nächsten drei Jahre vorgestellt.
Die MFSA prüft derzeit praktikable Lösungen, um Innovationen zu fördern und den Zugang zu FinTech zu erleichtern.
Laufende Bewertungen umfassen:
- Regulatorischer Sandkasten – eine Umgebung, in der Unternehmen innovative Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle und Bereitstellungsmechanismen testen können, ohne sich sofort an die Compliance-Vorschriften für diese spezielle Geschäftsart halten zu müssen. Mehrere internationale Finanzdienstleistungsaufsichtsbehörden haben diese Strategie übernommen, um die Vorschläge von Innovatoren von Fall zu Fall anhand einer Reihe von Zulassungskriterien zu prüfen.
- Innovationszentrum – Der „Innovation Hub“ wurde eingerichtet, um innovative Unternehmen zu unterstützen und ihnen Orientierung zu geben, insbesondere in Bezug auf das Verständnis und die Auslegung der geltenden Vorschriften. Diese Anleitung kann per E-Mail/schriftlicher Korrespondenz sowie in persönlichen Gesprächen zwischen dem betreffenden innovativen Unternehmen und dem maltesischen MFSA-Personal bereitgestellt werden.
- Innovationspartnerschaften – Eine Innovationspartnerschaft oder ein Innovationsbeschleuniger ist eine Partnerschaftsvereinbarung zwischen Innovatoren, etablierten Unternehmen und/oder Behörden des öffentlichen Sektors, um das Wachstum oder die Entwicklung einer bestimmten neuen Initiative zu beschleunigen.
- Neue MFSA-Website – Im Rahmen der FinTech Vision 2021 hat die MFSA ihre Website durch eine nutzerzentriertere ersetzt.
- Interaktive Regelbücher – Interaktive Regelwerke sind integraler Bestandteil der neuen Website. Diese interaktiven Regelwerke bieten der Branche eine hochmoderne Online-Plattform, die den Zugang zum maltesischen Rechtsrahmen erleichtert und dazu beiträgt, dass die Vorschriften konsequent umgesetzt werden.
- Einsatz und Anwendung von Überwachungstechnologie – die MFSA setzt technisch anspruchsvolle Aufsichtstechnologie ein. Diese allgemein als „SupTech“ bezeichnete Technologie wird es der MFSA ermöglichen, bestimmte Prozesse zu automatisieren und die Überwachung der Lizenzinhaber effizienter zu gestalten.
- MFSA 'Lizenzinhaberportal' – Das „Portal für Lizenzinhaber“ wird derzeit aktualisiert, um den sich ändernden und zusätzlichen Geschäftsanforderungen sowie den neuen Verpflichtungen der Europäischen Union gerecht zu werden. Dieses Portal wird in Kürze in „FinHub-Portal“ umbenannt.
- Cyber-Sicherheit – Die MFSA wird Leitlinien zur Cybersicherheit für regulierte Unternehmen herausgeben, mit dem Ziel, die Cyber-Resilienz der Lizenzinhaber zu verbessern, insbesondere für Unternehmen, die auf Technologie angewiesen sind. In den vorgeschlagenen Leitlinien werden die Mindesterwartungen der Behörde in Bezug auf den Umgang von Unternehmen mit Cyberrisiken und die erforderlichen Schutzvorkehrungen dargelegt. Die Leitlinien werden auch eine Bewertungsmethodik bereitstellen, die verwendet wird, um die Einhaltung in diesem Schlüsselbereich zu bestimmen.
Künstliche Intelligenz
Malta entwickelt eine nationale Strategie für Künstliche Intelligenz (KI) im Rahmen einer Initiative, um eine der führenden Nationen in dieser Kategorie zu werden.
Der maltesische Parlamentarische Staatssekretär für Finanzdienstleistungen, digitale Wirtschaft und Innovation, Silvio Schembri, erklärte: „Mit dieser Strategie wird Malta einen strategischen kommerziellen Vorteil in der globalen Wirtschaft erlangen, Investitionen generieren und sich als führend im Bereich der KI positionieren.“ . Die maltesische Regierung strebt danach, ein Land zu sein, das Unternehmen, die in Malta investieren und ihnen dienen, helfen kann, nicht nur ihr Geschäft aufzubauen, sondern auch mit Hilfe der öffentlichen Politik zu kommerzialisieren und zu expandieren.“
Malta entwickelt eine kohärente Strategie, um ausländische KI-Unternehmen anzuziehen, um sich in Malta niederzulassen.
Silvio Schembri erklärte, dass die Malta AI Taskforce drei „strategische Säulen“ identifiziert habe:
- Investitionen, Start-ups und Innovation;
- Akzeptanz im öffentlichen Sektor;
- Einführung im privaten Sektor.
Diese „Säulen“ werden von drei „Enablern“ unterstützt:
- Bildung und Arbeitskräfte;
- Rechtlicher und ethischer Rahmen;
- Ökosysteminfrastruktur.
Fazit und zusätzliche Informationen
Malta positioniert sich als dynamisches Land in einer Reihe neuer Hightech-Sektoren. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass der Rechtsrahmen angemessen und robust ist, und Malta entwickelt nicht nur eine koordinierte Compliance-Strategie, sondern ermittelt auch die staatliche Unterstützung, die zur Optimierung der Wachstumschancen erforderlich ist.
Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, wenden Sie sich bitte an das Dixcart-Büro in Malta: beratung.malta@dixcart.com oder Ihr üblicher Dixcart-Ansprechpartner.


